A-4 Ranglistenturnier in Lüneburg – Eine Woche voller Matchpraxis und wertvoller Erfahrungen
- 2. Aug. 2025
- 2 Min. Lesezeit

Nach meiner Niederlage beim ITF M25 in Koszalin stand für mich direkt das nächste Turnier an – das A-4 Ranglistenturnier in Lüneburg. Noch mit der langen 14-stündigen Busfahrt aus Polen in den Knochen ging es ohne Pause weiter. Mein Ziel: Matchpraxis sammeln und wieder in den Rhythmus finden.
In der ersten Runde hatte ich unerwartetes Glück: Mein Gegner musste beim Stand von 0:1 krankheitsbedingt aufgeben. Nach der anstrengenden Anreise war das ein willkommenes Geschenk. In Runde zwei lief es trotz Erschöpfung deutlich besser – ich gewann souverän in zwei Sätzen und fand langsam meinen Rhythmus.
Am Samstag wartete mit Lokalmatador Mika Bunjes ein starker Gegner. Ich konnte mich weiter steigern und gewann verdient mit 6:4, 6:2. Im Viertelfinale folgte mein bislang bestes Match des Turniers: Mit viel Kontrolle und Spielfreude setzte ich mich klar mit 6:1, 6:3 durch.
Im Halbfinale kam es zum vereinsinternen Duell gegen Nachwuchshoffnung Julius Jauck. Er erwischte den besseren Start und holte sich den ersten Satz mit 6:2. Doch ab dem Ballwechsel (neue Bälle) bei 1:2 im zweiten Satz , der ab dem Halbfinale durchgeführt wurde, kippte das Match. Ich kämpfte mich zurück, gewann den zweiten Satz mit 6:4 und entschied den Champions-Tiebreak hauchdünn mit 10:8 für mich – ein echtes Nervenspiel.
Im Finale wartete schließlich der Österreicher David Pichler – ein Spieler, der im Halbfinale seinen Gegner mit einer “Brille” (6:0, 6:0) vom Platz schickte. Gegen sein nahezu fehlerfreies Spiel hatte ich kaum eine Chance. Mit 0:6, 1:6 musste ich mich geschlagen geben, konnte aber zumindest die Höchststrafe verhindern.
Trotz der klaren Finalniederlage blicke ich positiv auf das Turnier zurück. Sechs Matches, viel Spielpraxis und einige starke Leistungen – genau das, was ich nach Koszalin gebraucht habe. Ich nehme viel mit aus dieser Woche und freue mich auf das, was kommt.



Kommentare